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Ohne Moos nichts los

Haushalt

Neue Schulen und Kindertageseinrichtungen, ein vielfältiges Kulturangebot, gut ausgebaute Straßen, innere Sicherheit, Umweltschutz oder die Förderung unserer Wirtschaft – all dies macht Sachsen attraktiv. Dafür stellt die Staatsregierung gerne das notwendige Geld bereit. Gleichzeitig hinterlassen wir den nachfolgenden Generationen keinen unbezahlbaren Schuldenberg, sondern wirtschaften solide mit dem uns zur Verfügung stehenden Geld.
Das Finanzministerium erstellt in enger Zusammenarbeit mit den anderen Ministerien den Haushaltsplanentwurf des Freistaates, der anschließend von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedet wird. Dieser enthält, wie viel Geld die Staatsregierung für welche Aufgabenbereiche ausgeben will. Danach wird der Haushaltsplanentwurf im Landtag beraten und beschlossen. Darüber hinaus wirkt das Ministerium an der Umsetzung des Haushalts mit und legt die mittelfristige Finanzplanung vor.
Der sächsische Landeshaushalt umfasst 2015 17,1 und 2016 17,2 Milliarden Euro. Mehr als 3 Milliarden Euro gibt der Freistaat 2015 und 2016 für seine Investitionen und damit für den Aufbau des Freistaates aus. Über 5 Milliarden Euro werden für Bildung und Forschung investiert und genauso viel Geld erhalten die sächsischen Kommunen jeweils im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs für die Erfüllung ihrer Aufgaben. Der kommunale Finanzausgleich (FAG) gewährleistet eine ausgewogene Mittelverteilung sowohl zwischen Freistaat und Kommunen als auch innerhalb der kommunalen Familie.

Wussten Sie schon, dass …

... Sachsen mit 2.807 Euro Schulden pro Kopf die zweitniedrigste Verschuldung bundesweit besitzt? Der Länderdurchschnitt liegt bei 6.253 Euro (Stand Ende 2014).

... Sachsen seit 2006 keine neuen Schulden aufnimmt? Sachsen hält somit die Belastungen künftiger Generationen geringer.